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Tipp des Monats

 von Sonja Göppert 

Graham Moore: Die letzten Tage der Nacht

 DuMont, 2017

 

Buchcover; © DuMont, 2017

Aus dem Inhalt:

Der Roman spielt um 1888 in den USA und erzählt die Ereignisse des sogenannten „Stromkriegs“, der zwischen Thomas Alva Edison und George Westinghouse tobte. Dabei ging es um die Frage, wer die Glühbirne erfunden hat und somit das Recht hat das Land zu elektrifizieren. Der junge und noch unerfahrene Anwalt Paul Cravath wird von Westinghouse engagiert, um für ihn in diesem Patentstreit alles herauszuholen. Cravath gelingt es den genialen Erfinder Nikola Tesla, der Jahre zuvor für Edison arbeitete, an Westinghouse zu vermitteln und hofft dadurch den Konflikt für dessen Seite zu gewinnen.

Das Buch liest sich so spannend wie ein Thriller, ist sehr gut recherchiert und erzählt ein Stück Wissenschafts- und Technikgeschichte.
In dem Roman wird anschaulich gezeigt, wie wichtig die Erfindung der Glühbirne und die Nutzung elektrischen Stroms für die Menschen war und wie sehr diese den Alltag und die Gesellschaft verändern werden und warum der Konflikt um diese bahnbrechenden Erfindungen so eskalieren konnte.

Standort: Zentralbibliothek (Signatur Moo 8, Untergeschoss Romane).
Auch als Hörbuch in der Zentralbibliothek und als eBook über den Onleiheverbund Hessen entleihbar.

Medien werden auf Wunsch an den Standort Ihrer Wahl gebracht.
 


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